
Herbstexkursion Belgien & Luxemburg im September 2026
Am 5. September sind 54 Vereinsmitglieder zur Herbstexkursion in Richtung Belgien gestartet. Und wieder durften wir neue Reisefreunde willkommen heißen!
Mit an Bord unser Obmann Stellvertreter Bernhard Tausch, unsere Kassiererin Manuela Bechtler, unsere Schriftführerin Birgit Sailer und unser Zoodirektor André Stadler.
Auf der Fahrt ins Saarland gab es im Bus zur Einstimmung „Flämische Törtchen“.
Nach einer Zwischenübernachtung in Merzig an der Saar ging es am Sonntagmorgen ins Fürstentum Luxemburg zum Luxemburger Zoo in Bettembourg.
Doch das Reiseteam hatte für die Gruppe noch eine Überraschung bereit – ein Fotostopp in Schengen. Die Marie-Astrid, auf der das Abkommen unterzeichnet wurde liegt hier an der Mosel vor Anker An der Uferpromenade erinnert das Europadenkmal an die Unterzeichnung des Vertrages. Auf drei Stelen sind alle Teilnehmerstaaten mit einem Stern vertreten und natürlich wurde gleich nach dem Österreich-Stern gesucht und natürlich auch gefunden.
Eine halbe Stunde später waren wir schon im Parc Merveilleux, einem Tier- und Freizeitpark. Der Park ist ein beliebtes Ausflugsziel für Familien mit Märchenhäusern, Spielplätzen, Fahrgeschäften, Teich und Wasserspielplatz, zugleich aber auch ein Zoo mit Tieren aus 5 Kontinenten.
Am frühen Nachmittag ging es weiter nach Belgien – rund um Brüssel herum – und zu unserem Ziel. Gent, am Zusammenfluss von Schelde und Leie, ist eine lebendige Mischung aus mittelalterlicher Geschichte und junger, kreativer Lebensart.
Unser Boutique Hotel De Flandre lag ideal und den ersten Abend nutzten alle, um erste Eindrücke der wunderschönen Altstadt zu genießen.
Am Montag erwartete uns ein Ausflug nach Antwerpen. Hier ist die Diamantenbörse, einer der größten Seehäfen Europas und eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten beheimatet – und der älteste Zoo Belgiens, mitten in der Stadt, indem historische Gebäude auf moderne Tieranlagen treffen.
Nach der Begrüßung ging es auf Erkundungstour – und da gab es allerhand zu sehen und zu erleben: Koalas, Schabrackentapire, Okapis, Löwen, Elefanten und so vieles mehr.
Natürlich nützten wir die Gelegenheit uns auch ein wenig in der Stadt umzusehen.
Der zentrale Grote Markt mit dem prachtvollen Rathaus und den Gildehäusern sowie die mächtige Liebfrauen-Kathedrale bieten eine großartige Kulisse.
Auf dem Rückweg nach Gent machten wir noch einen Abstecher am Hafenhaus vorbei, das von Zaha Hadid gestaltet wurde.
Der Dienstag war der Tag der Superlative, was unser tierisches Programm betraf.
Unser Ziel in Wallonien: Paira Daiza, einer der größten Zoos in Europa.
Schon die Gestaltung, mit Originalgebäude aus den verschiedenen Kontinenten und die botanischen Anlagen sind ein Highlight.
Wir konnten seltene Tiere, wie den Großen Panda, Goldstumpfnasenaffen und Komodowarane, aber auch Rote Pandas, Elefanten, Eisbären, Walrosse u.v.m. bestaunen.
Ein besonderer Höhepunkt war das neue Tropenhaus Edenyia, eines der größten der Welt, mit einem 4ha großen Glasdach. Und dort kamen wir aus dem Staunen nicht mehr heraus: ein 17 m hoher Wasserfall, Hängebrücken und Aussichtsplattformen, exotische Pflanzen, Schmetterlinge, Jaguare, Kattas, eine Vielzahl an gefiederten Gästen flatterte durch die Halle und um Wasser tummelten sich neben vielen Fischen auch Seekühe, und Mantas.
Zum Abschlu0 dieses Tages haben wir eine kommentierte Bootsfahrt durch Gent genossen.
Mittwochs hieß es Abschied nehmen von Flandern. Auch für diesen Tag hatte das Reiseteam eine Überraschung eingeplant: Die Mittagspause verbrachten wir in Echternach, Luxemburgs ältester Stadt mit der Basilika des hl. Willibrord, dem Nationalheiligen des Fürstentums.
Doch lange konnten wir nicht verweilen, denn alle wollten Deutschlands älteste Stadt erkunden. Und so erreichten wir kurz nach 15:00 Uhr unser Hotel in Trier.
In diesem Jahr feiert man dort 40 Jahre UNESCO Weltkulturerbe und das gleich achtmal. Jeder konnte die Stadt auf eigene Faust erkunden: vom Hauptmarkt mit dem historischen Marktbrunnen und der Steipe zum Dom und der Porta Nigra, bis zu den historischen Thermen, der kaiserlichen Palastaula und dem Kurfürstlichen Palais.
Auch die riesige Statue von Karl Marx war ein beliebtes Fotomotiv.
Selbst die schönste Reise muss einmal zu Ende gehen und am Donnerstag fuhren wir mit vielen neugewonnen Eindrücken wieder nach Hause.
Wir bedanken uns bei unserem Busfahrer Erwin, der uns sicher durch Deutschland, Luxemburg und Belgien chauffierte.
Ein großes Dankeschön der Familie Stern vom Maxnhof, die wieder eine großartige Auswahl an Schnäpsen und Likören spendierte. Dadurch konnte eine Schnapsspende von fast € 1.200, – im Bus gesammelt werden.
Ein herzliches Dankeschön unserem Zoodirektor André Stadler, der schon bei der Reiseplanung mitgewirkt hat, uns bei der Reise begleitet hat und uns viele Informationen und Tipps zu den besuchten Zoos gegeben hat. Er hat uns aber auch mit interessanten Neuigkeiten aus dem Alpenzoo versorgt hat.
Wir freuen uns schon auf unser nächstes Reise-Abenteuer mit den FREUNDEN DES ALPENZOO und sind schon fleißig am Recherchieren für unsere Frühjahrs- und Herbstexkursion 2027.
Euer FdA- Reiseteam
Manuela Bechtler & Birgit Sailer

5. Alpenzoo-Lauf wieder ein Erfolg für den Artenschutz
125 Laufbegeisterte haben sich am 23. August im Alpenzoo eingefunden.
Sportlerinnen und Sportler zwischen 4 und 72 Jahren aus Österreich, aber auch aus Italien, Deutschland, Frankreich usw. gingen unter dem Motto „Laufen für den Artenschutz“ an den Start.
Organisiert wurde der Benefizlauf von den FREUNDEN DES ALPENZOO, der Sportunion Tirol und der Turnerschaft Innsbruck, Sektion Leichtathletik
Charitylauf von den “Freunden des Alpenzoo”, der Sportunion Tirol und der Turnerschaft Innsbruck, Sektion Leichtathletik.
Die 3.800 Meter lange Hauptstrecke führte mitten durch den Zoo und vorbei an den tierischen Bewohnern. Rund 100 Höhenmeter sorgten dabei für zusätzliche sportliche Herausforderung.
Für Bewegung abseits der Laufstrecke sorgte ein zusätzliches Programm der Sportunion Tirol.
Auch bei den Teilnahmegeschenken stand die Nachhaltigkeit im Mittelpunkt. Statt einer klassischen Medaille gab es für die Läuferinnen und Läufer eine kleine Holzscheibe mit dem Motto der Veranstaltung. Die Klassensiegerinnen und Klassensieger erhielten Holzpokale.
Der sportliche Einsatz machte sich zudem direkt für den Artenschutz bezahlt: Für jeden gelaufenen Meter spendeten die “Freunde des Alpenzoo” zehn Cent. Insgesamt kamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf knapp 250.000 Meter. Die FREUNDE DES ALPENZOO haben die Summer aufgerundet und konnten am 15. September Zoodirektor André Stadler einen Scheck über € 25.000,- für den Artenschutz übergeben.
André Stadler, wie auch Ines Rapposch, Sportunion-Tirol-Präsidentin zogen eine positive Bilanz und betonten die Verbindung von Sport und Artenschutz.
Unser Obmann Christoph Kaufmann bedankte sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die mit ihrem Einsatz diese Spendensumme ermöglicht haben.
Nach dem Lauf ist vor dem Lauf, und so ist man nach dem 5. Alpenzoo-Lauf schon mit der Planung für 2027 beschäftigt.
Birgit Sailer
Schriftführerin
FREUNDE DES ALPENZOO

Zoolauf 2026
150 Läufer:innen und ein gemeinsames Ziel: Artenschutz!
Am Samstag, den 23. August, wurde der Alpenzoo wieder zur ganz besonderen Laufstrecke: Beim jährlichen Zoolauf ging es auf vorgegebenen Routen vorbei an unseren Gehegen – und teilweise sogar mitten durch die Volieren!
Besonders spektakulär: Bei den Geiern führte die Strecke direkt durch die Voliere. Ein Lauferlebnis, das man so schnell wohl nicht vergisst!
Von unserem jüngsten Teilnehmer mit gerade einmal 2 Jahren bis zum ältesten mit stolzen 90 Jahren war alles dabei. Ein starkes Zeichen dafür, dass Artenschutz keine Altersgrenze kennt!
Ein riesiges DANKE an alle 150 topmotivierten Sportler:innen, die für den Artenschutz geschwitzt haben!
Organisiert wurde der Zoolauf von den Freunden des Alpenzoo in Zusammenarbeit mit der Sport Union Tirol und der Turnerschaft Innsbruck. Unterstützt wurde die Veranstaltung von STRABAG.
Und noch ein besonderer Fun Fact: Auch Hansjörg Seyrling, Kassaprüfer der Freunde des Alpenzoo, ließ es sich nicht nehmen und ging beim Zoolauf selbst an den Start!
Danke an alle Organisator, Helfer, Zuschauer und natürlich an alle Läufer für diesen großartigen Tag im Zeichen des Artenschutzes!